Salman Rushdie ist am 12. August 2022 Tag das Schlimmste und Beste am Menschen zugleich begegnet.
Im Memoir "Knife" beschreibt der Autor, was die Messerattacke, die er auch deswegen überlebt hat, weil mutige Menschen "A" zu Boden gedrückt haben, in ihm ausgelöst hat und wie er mit den Folgen, körperlich wie seelisch, umgeht.
"A" ist der Mann, der versucht hat ihn, der absurderweise über die Sicherheit von Autoren reden wollte, zu töten. A wie Attentäter, A wie Arschloch... So gelingt es wunderbarerweise, dem Täter keinen Raum in diesem Text zu geben. Stattdessem erzählt er vom Überleben, durch die Liebe zu seiner Frau, zum freien Wort und zur Literatur.
"Knife" ist ein berührendes, tröstliches und mutmachendes Zeugnis davon, wie Hass, Ignoranz und Niedertracht überwunden werden können.
Das Weltereignis: Salman Rushdie erzählt die Geschichte des Attentats auf ihn und schafft daraus große Literatur
Im August 2022 wird Salman Rushdie während einer Lesung auf offener Bühne mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Mehr als dreißig Jahre nachdem das iranische Regime wegen seines Romans »Die satanischen Verse« eine Fatwa gegen ihn ausgesprochen hat, holt ihn die Bedrohung ein. Salman Rushdie überlebt den Anschlag und hält seinem Angreifer das schärfste Schwert entgegen: Er verarbeitet diese unvorstellbare Tat, die die ganze Welt in Atem hielt, zu einer Geschichte über Angst, Dankbarkeit und den Kampf für Freiheit und Selbstbestimmung.»Knife« ist Salman Rushdies persönlichstes Werk, dringlich und unerschütterlich ehrlich. Eine lebensbejahende Hymne an die Macht der Literatur, dem Undenkbaren einen Sinn zu geben.