Buchcover: Die Riesinnen
Die Riesinnen
Roman - Lieblingsbuch der Unabhängigen 2026 'DIE RIESINNEN ist ein sprachliches Meisterwerk.' Juli Zeh
Hardcover / gebundenes Buch
mit Schutzumschlag
Erschienen am: 25.02.2026
24,00 €
inkl. MwSt
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Empfehlung von Michaela Nienhüser
Foto von Michaela Nienhüser
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Hanna Häffner erzählt in ihrem Roman von drei Generationen Frauen in einem kleinen, konservativen Schwarzwaldort. Lise, ihre Tochter und Enkelin heben sich ab, werden ausgegrenzt weil sie so anders sind. Zumindest äußerlich passen sie nicht ins Raster, sind mager, groß und rothaarig. Ein zeitloses Szenario, so dass es zu Beginn schwer fällt sich in der Zeit zurechtzufinden. Auch das andere große Thema "Heimat & Zuhause" ist nicht neu, aber die Sätze, die die Autorin findet, die Sprache, mit der sie uns die Geschichte erzählt sind neu, originell. Ständig stolpert man beim Lesen über wunderbare Formulierungen und Gedanken, so dass man innehalten und nachkosten möchte. Ihren Protagonistinnen haucht Häffner mit dieser Fertigkeit Leben ein. Sie sind bissig, mitunter zickig, liebevoll und solidarisch. Mit ganz feinen literarischen Strichen zeichnet die Autorin präzise ihre Figuren und deren Lebenswirklichkeit. Mit „Die Riesinnen“ ist Hannah Häffner ein riesengroßer Wurf gelungen. Bitte unbedingt lesen!
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ISBN/EAN
978-3-328-60433-4
Titel
Die Riesinnen
Untertitel
Roman - Lieblingsbuch der Unabhängigen 2026 'DIE RIESINNEN ist ein sprachliches Meisterwerk.' Juli Zeh
Sprache
Deutsch
Gewicht
574 Gramm
Abmessung
219,0 mm (Höhe) x 42,0 mm (Tiefe) x 145,0 mm (Breite)
Seiten (gesamt)
416 Seiten
Verlag/Hersteller
Auflage
Originalausgabe
Ausstattung
mit Schutzumschlag
Herstellerkontakt
E-Mail: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de




'Die Riesinnen saugen einen auf der ersten Seite ein, und am Ende dieses Drei-Generationen-Porträts großer Frauen wird man atemlos ausgespuckt. Wüst, wild, bewegend und voller Poesie.' DORIS KNECHT

Ausgezeichnet als Lieblingsbuch der Unabhängigen 2026

»Mager ist sie, wie ein Kleiderhaken, zurechtgebogen zu Menschenform. Dünn und stark und langgestreckt: Keine ist größer als sie, im Dorf nicht, und auch nicht im nächsten. Dazu die Kupferwollehaare, die wütend nach dem Himmel greifen. Wer sie sieht, weiß, wer sie ist, man weiß es sofort, und sie hasst es, hasst es, hasst es. Vielleicht hätte sie es, an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit, auch lieben können, aber das geht nicht, nicht hier.»Wittenmoos, ein kleines Dorf im Schwarzwald, ist die Heimat dreier Frauen. Groß und dünn überragen sie alle anderen und wollen so gar nicht in die Dorfgemeinschaft passen. Und doch sind sie hier verwurzelt und müssen ihren eigenen Weg in den engen Grenzen des Dorfes finden. Liese, die still und unerbittlich die Metzgerei führt. Cora, ihre Tochter, die Wütende, die ausbrechen wird und lernen muss, dass Heimkehr keine Niederlage ist. Und Eva, Coras Tochter, die den Wald so sehr liebt und sich dessen erst bewusst werden muss.In dunkler, satter, aber auch zarter Poesie erzählt Hannah Häffner mit stilistischer Präzision, feinem Humor und einer subtilen Beobachtungsgabe die Geschichte dreier Frauen, die sich von den 60-er Jahren bis in unsere Zeit spannt. Ein lange nachhallender Roman über die Sehnsucht nach Freiheit und Wurzeln, über Mütter und Töchter und über die Kraft der Natur. 'Überhaupt ist das gesamte Buch voller leiser, poetischer Beschreibungen und treffsicherer Lebensweisheiten, dass man sich immerzu Zitate anstreichen möchte.' Buchpatin Heike Strecker, Buchhandlung Strecker in Mühlhausen

>»Sie müssen das lesen. Nicht nur, weil einem die drei Frauen aus den drei Generationen dermaßen ans Herz wachsen, dass man sie gar nicht mehr missen will, sondern vor allem auch, weil Die Riesinnen ein sprachliches Meisterwerk ist. Jeder einzelne von Hannahs Sätzen ist wie ein Zimmer voller Bilder. In jedem Satz will man stehen bleiben und sich in Ruhe umsehen und sich an den vielschichtigen Überraschungen erfreuen, die einen erwarten.' Juli Zeh»Hier schreibt zweifellos jemand, der Sprache liebt, auch ihre regionale Färbung.' Amonte Schröder-Jürss, ZEIT-Online»Neue deutsche Heimatliteratur auf den Spuren Dörte Hansens.' Denis Scheck"Dieser Roman ist wie ein stiller Moment auf einer Waldlichtung. Einatmen, ausatmen und alles, wirklich alles um sich herum vergessen." Mike Altwicker, WDR-Buchtipp