Dieser kleine französische Roman hat mich emotional gefesselt, unglaublich berührt und mich nicht wenig erschüttert zurückgelassen.
Eine Frau, eine Bankerin, wird auf ihrem Heimweg von ihrem Vorgesetzten auf jede (un)denkbare Art vergewaltigt. Dieser Akt unfassbarer Gewalt lässt Marie sprachlos werden, voller Scham und Schmerz gelingt es ihr nicht, ihrem Mann oder ihren Freunden davon zu erzählen. Eindrucksvoll zieht uns Inès Bayard in ihre Geschichte, erzählt uns von der jungen Marie, die sich vom Opfer in eine Täterin verwandelt.
Nominiert für den Prix Goncourt: Die unfassbare Geschichte einer Vergewaltigung und der Frage, wie eine Frau damit umgeht. - »So etwas wie das Buch der Stunde.' Die Zeit
Maries Leben ist perfekt. Sie ist jung und erfolgreich, ihr Mann ist Anwalt, jetzt wollen die beiden ein Kind. Da passiert das Unfassbare. Marie wird von ihrem Chef auf dem Heimweg brutal vergewaltigt. Und er setzt sie so unter Druck, dass sie niemandem, nicht einmal ihrem Mann, davon erzählt. Die junge französische Autorin Inès Bayard lässt in ihrem eindrucksvollen Debütroman keinen Zweifel: an dem, was geschehen ist, und daran, dass Marie keine Schuld trifft. Und doch müssen wir zusehen, wie Marie der Moment, in dem sie noch Hilfe suchen könnte, entgleitet, wie sie vom Opfer zur Täterin wird ...