Buchcover: Ärger mit der Unsterblichkeit
Ärger mit der Unsterblichkeit
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Erschienen am: 11.05.2015
19,99 €
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ISBN/EAN
978-3-462-30929-4
Titel
Ärger mit der Unsterblichkeit
Seiten
192 Seiten




Ärger mit der Unsterblichkeit - Ein unglaublich schräger Streifzug durch die deutsche Musik- und Unterhaltungsbranche

Mit 15 hatte Andreas Dorau der Neuen Deutschen Welle den Hit »Fred vom Jupiter« beschert und daraufhin beschlossen, sein Leben der Kunst zu widmen. Inzwischen kennt sich der Musiker und Künstler sehr gut aus im deutschen Kunstbetrieb. Mit Sven Regener als Ghostwriter erzählt er in seiner Autobiografie unglaubliche und höchst unterhaltsame Geschichten aus seinem schillernden Leben.

Dorau hat so einiges erlebt: Den rasanten Aufstieg mit der NDW genauso wie das von der Fata Morgana des Werkbegriffs geleitete Durchschreiten der Ebene. Er verwirrte die Münchener Filmhochschule mit seiner Abschlussarbeit »Schlag dein Tier« – eine fröhliche Quizshow, in der Menschen gegen ihre Haustiere antreten. Mit seiner Oper »Die Überglücklichen« löste er einen Tumult unter Tierschützern aus, weil einige Fische zum Ensemble gehörten. Und als er mit ein paar Freunden den Hinkelstein von Rammstein aus dem Fenster seiner Plattenfirma schmiss, fand das nicht jeder lustig.

Wenn Andreas Dorau erzählt, dann sprudeln die Geschichten nur so aus ihm heraus. Das liest sich natürlich besonders pointiert durch die Brille von Sven Regener. Ein herrlich schräger, autobiografischer Streifzug durch die deutsche Musik- und Unterhaltungsbranche, der Kultstatus verspricht.





Die Geschichten seines schrulligen Lebens breitet Andreas Dorau nun in einem autobiografischen Erzählband aus, den er gemeinsam mit Sven Regener verfasst hat. Memoiren sind es nicht, eher eine lose Sammlung verstreuter Anekdoten aus dem Dorau'schen Leben. Er sei nicht darum gegangen, ›geschwätzig und larmoyant das eigene Leben auszubreiten‹, sondern Storys ohne große stilistische Raffinesse wiedergeben, hart an den Fakten bleiben wollen. (…) Und man erkennt: Dieser Mann ist nicht zwangsoriginell, sondern naturbizarr.






Andreas Dorau, Sohn eines Pfarrers, hat mit 15 zufällig einen der größten Independent-Hits der Neuen Deutschen Welle geschrieben: Fred vom Jupiter (1981). Dorau gilt seither als Erfinder des subversiven Elektropop-Schlagers und produziert ohrwurmverdächtige Songs mit miniaturartigen Dadatexten. 2015 erschien sein gemeinsam mit Sven Regener verfasstes Buch Ärger mit der Unsterblichkeit. 

Sven Regener ist Musiker (Element of Crime) und Schriftsteller. Seine Romane Herr Lehmann (2001), Neue Vahr Süd (2004), Der kleine Bruder (2008), Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt (2013), Wiener Straße (2017) und Glitterschnitter (2021) waren allesamt Bestseller. Sie wurden verfilmt und in viele Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien Sven Regeners Essay Zwischen Depression und Witzelsucht. Humor in der Literatur (2024).


Biographische Angaben