In Gesellschaft leben, was heißt das? Wer kümmert sich um die Gesellschaft? Was tun Wirtschaft und Gesellschaft füreinander? Welche Gefahren drohen der Gesellschaft? Was hält die Gesellschaft (halbwegs) zusammen? Anhand dieser Fragen begibt sich der Philosoph Wilhelm Schmid in seinem neuen Buch auf "die Suche nach dem Zusammenhalt", nach dem Wir-Gefühl, das, einer aktuellen Umfrage entsprechend, von 89 % der befragten Menschen in Deutschland als verloren gegangen gilt.
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Alle wollen in unserer Gesellschaft gesehen und verstanden werden, aber die wenigsten wollen sehen und verstehen ein krasses Missverhältnis. Alle beanspruchen für sich »Einzigartigkeit«, aber der Gesellschaft liegt nicht Selbstverwirklichung, sondern Beziehungsverwirklichung zugrunde.In diesem Buch geht Wilhelm Schmid daher der Frage nach, welche Werte die Gesellschaft braucht. Was hält sie (halbwegs) zusammen? Bedarf sie einer »Identität« oder besser einer »Integrität«? Einer »Leitkultur«? Wie wichtig ist Wahrheit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, und wie wird sie gefunden? Und warum haben Autokratien keine Zukunft, auch wenn sie aktuell auf dem Vormarsch sind?Die Gesellschaft lebt von Bürgern, denen nicht alles egal ist und die Sorge für sie tragen. Höchste Zeit, das Wort »bürgerlich« zu rehabilitieren, das einst in Verruf gebracht worden ist. Und wie umgehen mit Wutbürgern? Bei Begegnungen mit ihnen entdeckt der Autor, was trotz allem verbindend wirkt: Die kleinen und großen Lebensfragen.Ein erzählendes Buch, prallvoll mit Einblicken, Hintergründen und überraschenden Begegnungen.