Buchcover: Die Wiedergewinnung des Realismus
Die Wiedergewinnung des Realismus
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Erschienen am: 15.06.2016
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ISBN/EAN
978-3-518-74437-6
Titel
Die Wiedergewinnung des Realismus
Seiten
316 Seiten
Verlag/Hersteller




Anhand von Begriffen wie Dasein, Zeitlichkeit und Verkörperung und in Rückbesinnung auf eine Traditionslinie, die von Aristoteles bis zu Heidegger und Merleau-Ponty reicht, skizzieren Hubert Dreyfus und Charles Taylor ein radikal neues erkenntnistheoretisches Paradigma, das den Menschen als immer schon in direktem Kontakt mit der Welt begreift: einen robusten pluralen Realismus, der auch in ethisch-politischer Hinsicht einheitsstiftende Kraft hat. Es ist der endgültige Abschied von René Descartes – souverän inszeniert von zwei der bedeutendsten Denker unserer Zeit.





»Das Buch von Dreyfus und Taylor ist lesenswert, da es deutlich macht, dass realistische Erkenntnisansätze durchaus nicht so diskreditiert sind, wie vor allem zeitgenössische ›Life Sciences‹ glauben machen wollen.«






<p>Hubert Dreyfus, geboren 1929, war Professor f&uuml;r Philosophie an der Universit&auml;t von Kalifornien, Berkeley. Ber&uuml;hmt geworden ist er durch seine kritische Auseinandersetzung mit der K&uuml;nstlichen Intelligenz, aber auch durch seine Interpretationen von Husserl, Sartre und Foucault. Au&szlig;erdem galt er als einer der besten Heidegger-Kenner weltweit. Dreyfus war Mitglied der American Academy of Arts and Sciences und Tr&auml;ger zahlreicher Auszeichnungen. Er starb am 21. April 2017.</p>

<br /><p>Charles Taylor ist emeritierter Professor f&uuml;r Philosophie an der McGill University in Montreal und einer der einflussreichsten Sozialphilosophen der Gegenwart. Geboren 1931 in Kanada, studierte er an der McGill University und an der Universit&auml;t Oxford, wo er 1961 seinen Ph.D. erwarb. Danach kehrte er nach Montreal zur&uuml;ck und lehrte dort bis zu seiner Emeritierung politische Philosophie. Er hat bahnbrechende Studien vorgelegt, u.a. zu Hegel sowie zum Kommunitarismus, S&auml;kularismus und Multikulturalismus. Charles Taylor nahm Gastprofessuren u.a. an den Universit&auml;ten von Oxford, Princeton, Berkeley, an der J.W. Goethe-Universit&auml;t Frankfurt und der Hebrew University Jerusalem wahr. 1997 erhielt er den Hegel-Preis der Stadt Stuttgart und 2007 den Templeton-Preis (f&uuml;r <em>Ein s&auml;kulares Zeitalter</em>), 2008 wurde er f&uuml;r sein Lebenswerk mit dem Kyoto-Preis ausgezeichnet, der als &raquo;Philosophie-Nobelpreis&laquo; gilt. Charles Taylor war zudem Mitglied der britischen Labour-Partei und kandidierte f&uuml;r das kanadische Unterhaus.</p>

<br /><p>Joachim Schulte ist Autor mehrerer B&uuml;cher &uuml;ber Ludwig Wittgenstein und Mitherausgeber der Kritischen Editionen von Wittgensteins Hauptwerken.</p>


Biographische Angaben